September 2006


Endlich sind meine Telekommunikationsprobleme – gegen den Widerstand der Deutschen Telekom – behoben. So kann ich ab und zu auch wieder netten Links folgen. Z.B. zu Archivierungsbestimmungen von Netzpublikationen durch die Deutsche Nationalbibliothek: http://blog.koehntopp.de/archives/1422-Deutsche-Nationalbibliothek-antwortet.html

Ich lache grade Tränen .. ich stelle mir das gerade bildlich vor.

Liebe Münchner und alle, die sonst noch die Münchner Ausnahme-Jahreszeit miterleben.  Da wir ja alle allmählich etwas Wies’n-geschädigt sind, lassen wir es diese Woche ausnahmsweise ein bisschen ruhiger angehen als sonst. – In Ordnung?

Ich für meinen Teil “brau” mir jetzt auf jeden Fall erst einmal einen sehr starken Kaffee.

… ist es ja nun seit Planetactives Mega-PR-Aktion bekanntlich, „ja schon lange gewusst zu haben, dass Web 2.0 ein “leerer Hype“ oder eine „Mogelpackung“ oder „neuer Wein in alten Schläuchen (Kabeln ;-??)“ ist. Liebe iBusiness-Redaktion, deshalb habt gerade Ihr ja auch schon vor kurzem gleich das Web 3.0 ausgerufen, da 2.0 sowieso nur ein Hype ist ;)

Wie auch immer, nun wurde es Trend 3.0 bei iBusiness und anderswo das Web 2.0 totzusagen. Newsgroups und Communities gäbe es ja schon lange – und wieder machen alle mit und verkünden diese ja nun wirklich nicht unglaubliche, neue Erkenntnis, für die sich die Skeptiker vor Kurzem noch öffentlich prügeln lassen durften. 

Soeben habe ich meine Checkliste “Tipps für PR-Texte” an die Teilnehmer meines Textworkshops verschickt. Ich hatte aus verschiedenen Medientypen Beispieltexte zum Redigieren ausgewählt. “Rein zufällig” war natürlich bei einigen wieder an alles gedacht, nur nicht an eines – den Leser. “Juhuu, wir haben der Redaktion den Fachartikel oder Kommentar verkauft, also – ohne genauere Ansicht des eigentlichen Themas – einfach alles rein, was der Kunde hören will” … ist nun einmal ein leider sehr häufiges PR-Textphänomen.

Ein Highlight war die Reaktion eines Teilnehmers auf einen w&v-Kommentar. Brutal hat er die ersten vier Absätze, rund ein Drittel des Texts, gestrichen und meinte: “So, jetzt würd ich ihn lesen …”. … Nur dumm, dass vermutlich kein Leser so weit gekommen ist … Nur gut, dass qualitative PR-Erfolgskontrolle so teuer und daher selten ist …